Da sich Brustkrebs Anzeichen im Frühstadium ohne regelmässige Vorsorge schmerzlos entwickeln und eher zufällig entdeckt werden, empfiehlt es sich für Frauen, neben der Brustkrebsvorsorge beim Gynäkologen auch die eigenverantwortliche Untersuchung vorzunehmen. Das bedeutet die Abtastung des eigenen Körpers in regelmässigen Abständen nach den klassischen Indizes dieser Krebserkrankung.

Dazu sollte man im Brustbereich sowie in den Achselhöhlen nach Knoten und Verhärtungen suchen.  Die Suchbewegungen verlaufen vom Brustbein zur Mitte der Brust sowie von deren oberem Areal nach unten.

In der Praxis hat es sich bewährt, die Brust aus einer liegenden Haltung mit kreisenden Bewegungen abzutasten. Ein Arm befindet sich dabei unter dem Kopf, um das Gewebe zu straffen. Dabei gilt, sofern die rechte Brusthälfte abgetastet wird, liegt der linke Arm unter dem Kopf.

Umgekehrt hebt man den rechten Arm bei Abtastung der linken Brustseite an. Darüber hinaus kann man die Gewebestruktur durch das Anheben der Brust beurteilen.

Aber nicht nur Verhärtungen und Knoten, sondern auch gerötete Brustareale, Veränderungen der Haut rund um die Brustwarze sowie Absonderungen aus der Drüse gelten als Brustkrebs Anzeichen.

Eine profilierte Selbstuntersuchung schliesst ebenfalls die optische Betrachtung der Brust ein. Dabei sollte man beurteilen, ob Auffälligkeiten hinsichtlich der Form, der Grösse sowie der Lage der Brust entstanden, u.a. Einziehung der Brustwarzen, schuppende Bereiche oder Areale mit sogenannter Orangenhaut.

Darüber hinaus können auch Schmerzen Anzeichen von Brustkrebs sein. Bei Frauen, bei denen sich noch keine Wechseljahre eingestellt haben, empfiehlt sich die Eigenuntersuchung eine Woche nach der Periode. Dann ist das Zellgewebe der Brust besonders weich und lässt sich besser abtasten. Sofern sich dabei Brustkrebs Anzeichen feststellen lassen, sollte man umgehend einen spezialisierten Mediziner aufsuchen.

Hinsichtlich einer Krebsdiagnose und -therapie benötigt der Arzt umfassende Informationen, welche durch ein abklärendes Gespräch zwischen Patient und Mediziner erhoben werden. In diesem Zusammenhang sind Informationen über Vorerkrankungen, aktuelle Behandlungen, Medikamente sowie zum Zyklus oder dem Verlauf der Wechseljahre bedeutsam.

Präventionsdiagnostik mittels Mammografie

Obwohl die Kosten für Vorsorgeuntersuchungen von den Krankenkassen getragen werden, nimmt gegenwärtig lediglich jede dritte Frau in der Bundesrepublik Deutschland an regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen bezüglich Brustkrebs teil. Dabei wird zumeist die Mammografie, das klassische diagnostische Verfahren zur Feststellung von Brustkrebs, angewendet.

Dies ist eine Röntgenuntersuchung, bei welcher die Gewerbestruktur der weiblichen Brust auf anatomische Abnormitäten analysiert wird. Auf diese Weise lassen sich auch kleine Tumore mit einem Durchmesser von wenigen Millimetern erkennen. Darüber hinaus werden Gewebeverkalkungen in Form weisser Areale in der Brust aufgezeigt.

Bei der Mammografie platziert die Frau die Brust auf einem Filmtisch vor einem Röntgengerät. Eine Platte führt zur Kompression dieses Gewebes. Das Röntgengerät erzeugt jeweils eine frontale sowie seitliche Gewebeaufnahme der Brust. Der Arzt tastet anschliessend Brust sowie Achselhöhlen auf anatomische Besonderheiten ab.

Die bei einer Mammographie ermittelten Befunde werden in einer Skala nach Auffälligkeit bewertet. Während das Kürzel BI-RADS I keinen Brustkrebsverdacht erhärtet, steht der BI-RADS V für eine hohe Wahrscheinlichkeit dieser Tumorerkrankung. Dann folgen weitere Untersuchungsverfahren wie die Feinnadelpunktion, die Ultraschalluntersuchung sowie die Kernspintomographie zur Abklärung der Brustkrebs Anzeichen.

Brustkrebs Diagnostik per Biopsie

Eine Biopsie wird bei einem begründeten Krebsverdacht eingesetzt. Dieses Verfahren soll den Verdacht auf Brustkrebs widerlegen oder bestätigen. Es erfolgt zumeist in Frauenkliniken, Brustzentren sowie bei Fachärzten. Gelegentlich kann dazu ein kurzer stationärer Aufenthalt notwendig sein.

Die Biopsie führt zu einer zumeist wenig schmerzhaften Entnahme von Brustgewebe. Sie kann als offene Biopsie sowie als Vakuum- oder Stanzbiopsie durchgeführt werden.

Das entnommene Gewebe vergrössern dann spezielle medizinische Mikroskope, um abnorme Entwicklungen festzustellen. Ausserdem wird die Zellprobe mittels molekularbiologischer sowie biochemischer Verfahren im Hinblick auf eine potenzielle Krebserkrankung analysiert.

Dadurch kann man auch das Krebsstadium bestimmen. Basis dazu ist der Grad der Abnormität der untersuchten Zellkulturen im Verhältnis zum normalen Zellverband innerhalb des menschlichen Brustgewebes.

Es folgen Bewertungen zum Wachstums- und Teilungsverhalten der durch die Biopsie gewonnenen Zellen. Weiterhin kann man die Wirksamkeit hormonaler Rezeptoren auf den zu analysierenden Zellverband hinsichtlich einer Brustkrebserkrankung einschätzen.

Ultraschalluntersuchung auf Brustkrebs Anzeichen

Die als Ultraschalluntersuchung bekannte Sonografie wird eingesetzt, um ergänzende Informationen bei Brustkrebs Anzeichen zu sammeln. So können dadurch Zysten, d.h. Hohlräume im Gewebe, welche mit Flüssigkeit gefüllt sind, sichtbar gemacht werden.

Der Einsatz dieses Verfahrens hat sich auch zur Brustkrebsvorsorge bei jungen Frauen mit sehr dichtem Brustgewebe als effizient erwiesen.

Bei jungen Müttern empfiehlt sich ebenfalls der Einsatz einer Sonografie vor der Mammografie mittels Röntgenstrahlen. Schliesslich wird das Ultraschallverfahren dann ergänzend eingesetzt, wenn die Mammografie offene Fragen aufwarf.

Kernspintomografie zur Diagnose von Brustkrebs Anzeichen

Die Kernspintomografie ist alternativ als Magnetresonanztomographie bekannt. Dieses diagnostische medizinische Verfahren ergänzt die Mammografie. Es erfolgt durch Einsatz von Ultraschall.

Vor allem nutzt man die Kernspintomografie zur Lokalisierung von Krebsherden bei Verdacht auf mehrere Tumore. Dies dient u.a. der medizinischen Vorbereitung auf eine Krebsoperation. Voraussetzung des Untersuchungserfolges ist es, dass die Patientin mit Brustkrebs Anzeichen ein Kontrastmittel erhält. Es wird injiziert.

Ein abschliessender Tipp

Seit Jahrhunderten haben medizinisch wenig gebildete Scharlatane versucht, ein Geschäft mit den Erkrankungen der Menschen zu betreiben. Dieses erwies sich gerade bei schwerwiegenden Krankheiten als besonders gewinnträchtig.

Durch Bewerbung von Wundermitteln, neuartigen Therapien und Tests versucht man auch heute noch, die Not und Angst von Krebspatienten in klingende Münze zu verwandeln. Es ist daher immer Vorsicht geboten, wenn unzertifizierte, Heilung versprechende Produkte gegen Krebs zu hohen Preisen offeriert werden.

Generell sollte nur ein ausgebildeter Arzt mit der Behandlung von Brustkrebs beauftragt werden. Dies gilt auch für den Umgang mit Brustkrebs Anzeichen.